Umstellungsoperation (Osteotomie)

Beinachsen-Fehlstellungen

Bei der O-Beinfehlstellung wird der Knochen von der Innenseite des Unterschenkels am Schienbeinkopf eröffnet und die Knochenflächen aufgeklappt. Sobald der vorher bestimmte Winkel erreicht ist, erfolgt die Fixierung des Winkels durch eine Platte, die in den geöffneten Knochenspalt eingebracht wird. Eine X-Bein-Fehlstellung erfolgt oberhalb des Kniegelenks.

Die Verwendung von winkelstabilen Platten verbessert seit einigen Jahren den Heilungsverlauf. Eine Schmerzminderung, eine bessere Beweglichkeit und eine größere Zuverlässigkeit der Knochenheilung, werden durch die bessere Fixierung ermöglicht.

Rehabilitation

Das Ziel ist eine möglichst rasche Mobilisation und Wiederherstellung der Beweglichkeit unter schmerzarmen Bedingungen. Begleitende physiotherapeutische Maßnahmen reduzieren die operationsbedingte Weichteilschwellung und verhelfen zu einer schnelleren Rückkehr ins Alltagsleben. In der Anfangsphase erfolgt eine Stabilisation mit einer Schiene. Bis zur Ausheilung des Knochens ist zunächst eine Teilbelastung an Gehstützen mit 10-15 kg für etwa 6-8 Wochen sinnvoll.

Direkt nach UmstellungDirekt nach Umstellung

Ein Jahr nach UmstellungEin Jahr nach Umstellung

Knochendurchbruch nach einem JahrKnochendurchbruch nach einem Jahr

Nach MetallentfernungNach Metallentfernung